Das Haus
Yasemin bietet in zwei Schlafzimmern je 3 Schlafplätze (+ ein
Kinderbett in
einem Schlafzimmer). Ein Zimmer hat außerdem eine Toilette, ein
Waschbecken und eine Dusche (2006 völllig renoviert). Das
Badezimmer befindet sich im Parterre. Wenn Sie mit einer
Gruppe von bis zu 11 Personen kommen möchten, ist dies kein
Problem,
denn in der Dependance gibt es noch zwei hübsche Zimmer mit
Dusche
- ein 3-Bett- und ein 4-Bettzimmer - im Flur dazwischen befindet sich
eine
Toilette und ein Waschtisch. Die Zimmer sind landestypisch eingerichtet
und
die Bezahlung dafür wird mit Adil abgerechnet (pro Nacht 20.-
Euro).Wenn man auf der überdachten Terrasse
des Hauses "Yasemin" steht, das im
Zentrum des Dorfes liegt, gleitet der Blick von der Dorfstraße
über weite Teile des Sees bis hin zum beeindruckenden Gebirgszug
des "Besparmak" - übersetzt
"Fünf-Finger-Gebirge".
Von der Terrasse aus
sieht man ebenfalls den erhöht liegenden Athene-Tempel im Westen,
im Süden erkennt man das byzantinische Kastell am See,
östlich wird der Blick eingefangen von den Türmen der alten
Stadtmauer und dem Yediler (Sieben Brüder)- Kloster im Berg, und
nördlich erkennt man hinter der Moschee
den höchstgelegenen Stadtturm, von denen einst mindestens
hundert
die Stadtmauer markierten.
Der Hof des Hauses wird
beschattet von einem großen Yasmin-Baum, dessen Zweige auf die
Terrasse ragen und der in der Blüte betörend duftet.
Das Dorfleben ist nichts
für Langschläfer, denn spätestens ab 7 Uhr 30 in der
Frühe
ertönen immer wieder die Hupen der Dolmus - das sind die
türkischen
Kleinbusse -, die die Dörfler zur Arbeit oder zum Markt im
nächsten
Städtchen abholen. Auch die Schulkinder stehen dann in ihren
blauen
Kittelchen an der Straße und warten auf ihren Schulbus. Um die
gleiche
Zeit kündigt sich das Brotauto mit einer etwas sanfteren Hupe an.
Um
etwa acht Uhr dann beginnt der Treck der Tiere zum Sommerdorf und zu
den
Weiden. Unsere Wirtin Müseine geht fast jeden Tag mit der Kuh und
dem
Esel den langen Weg hinunter zum See und daran entlang zum Baumwoll-
oder
Melonenfeld. Ab acht Uhr läßt es sich dann wieder prima
schlafen,
denn alle, die Krach machen können, sind "zur Arbeit", und man hat
für
die restlichen Morgenstunden das Dorf für sich -
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